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Durchführung

Stimmabgabe

So läuft die digitale Stimmabgabe für Schüler ab — Schritt für Schritt.

Diese Seite beschreibt den vollständigen Ablauf der Stimmabgabe aus Schüler-Perspektive. Als Administrator können Sie diese Anleitung an Ihre Schüler weitergeben.

Schritt 1 — Wahlseite öffnen

Der Schüler scannt den QR-Code von seinem Abschnitt oder öffnet die Wahlseite der Schule im Browser:

https://meineschule.votever.at

Es funktioniert auf jedem Gerät mit Internetzugang — Smartphone, Tablet oder Computer. Kein App-Download und kein Benutzerkonto nötig.

Wenn aktuell keine Wahl läuft, wird ein Hinweis mit dem nächsten Wahltermin angezeigt. Der Status wird automatisch jede Minute aktualisiert.

[Screenshot: Wahlseite — Hinweis wenn keine Wahl aktiv ist]

Schritt 2 — Zugangscode eingeben

Der Schüler gibt seinen 6-stelligen Zugangscode ein. Nach dem Scannen des QR-Codes ist er bereits vorausgefüllt. Die Codes bestehen aus Großbuchstaben und Ziffern (z.B. A3F8K2) und werden unabhängig von der Groß-/Kleinschreibung akzeptiert.

[Screenshot: Zugangscode-Eingabe — 6-stelliges Eingabefeld]

Was bei der Validierung passiert

Der Code wird serverseitig geprüft:

  1. Code existiert
  2. Richtige Schule — der Code gehört zur aufgerufenen Subdomain (ein Code der Schule A funktioniert nicht auf der Seite der Schule B)
  3. Nicht verwendet und nicht gesperrt
  4. Wahl läuft — die zugehörige Wahl hat den Status „Laufend". Andernfalls sagt die Meldung, wann die Wahl beginnt oder dass sie beendet ist

Bei erfolgreicher Validierung wird der Schüler zum Stimmzettel weitergeleitet.

Brute-Force-Schutz: Nach 10 fehlgeschlagenen Eingabeversuchen innerhalb von 60 Sekunden wird die Validierung für diese IP-Adresse temporär gesperrt.

Schritt 3 — Stimmzettel ausfüllen

Dynamische Schritte

Der Stimmzettel wird automatisch aus den Wahlarten und den für diesen Wähler sichtbaren Kandidaten aufgebaut. Pro wählbarer Position gibt es einen eigenen Schritt.

Beispiel Schulsprecherwahl ohne SGA (3 Kandidaten):

  1. Schulsprecher wählen (6 Punkte)
    1. Stellvertreter wählen (5 Punkte)
    1. Stellvertreter wählen (4 Punkte)
  2. Zusammenfassung

Beispiel Schulsprecherwahl mit SGA (6+ Kandidaten):

  1. Schulsprecher wählen (6 Punkte)
    1. Stellvertreter wählen (5 Punkte)
    1. Stellvertreter wählen (4 Punkte)
    1. SGA-Vertreter wählen (3 Punkte)
    1. SGA-Vertreter wählen (2 Punkte)
    1. SGA-Vertreter wählen (1 Punkt)
  2. Zusammenfassung

Begrenzung auf die Kandidaten: Hat eine Wahl z.B. nur 2 Kandidaten, werden auch nur 2 Wahlschritte angezeigt — der Schritt „2. Stellvertreter" entfällt.

Bei kombinierten Wahlen (Schulsprecher + Abteilungssprecher) durchläuft der Schüler nacheinander alle Schritte beider Wahlarten.

Stichwahl und Abendschule: Hier gibt es nur einen Schritt pro Amt — eine Stimme, keine Reihung.

Kandidatenauswahl

[Screenshot: Stimmzettel — Kandidatenauswahl mit Foto, Name und Punkteanzeige]

Pro Schritt wählt der Schüler genau einen Kandidaten aus. Die Kandidaten erscheinen in zufälliger Reihenfolge und lassen sich per Suchfeld filtern. Die Liste wird kontextbezogen eingeschränkt:

WahltypSichtbare Kandidaten
SchulsprecherwahlAlle Kandidaten (schulweit)
AbteilungssprecherwahlNur Kandidaten der eigenen Abteilung (und Schulform)
KlassensprecherwahlNur Kandidaten der eigenen Klasse
Lehrer-/ElternvertreterwahlAlle Kandidaten des jeweiligen Typs

Bereits gewählte Kandidaten bleiben in späteren Schritten sichtbar, sind aber als „Bereits gewählt" ausgegraut.

Pflicht und optionale Schritte

Nur der erste Schritt jeder Wahlart (z.B. „Schulsprecher") muss ausgefüllt werden. Alle weiteren Ränge dürfen leer bleiben. Überspringt ein Schüler einen Rang und wählt auf einem späteren, rückt diese Wahl auf — die Punkte hängen an der Position in der Reihung, nicht am Schritt.

Fortschritt speichern

Der Fortschritt wird automatisch im Browser gespeichert. Wenn der Schüler die Seite versehentlich schließt oder neu lädt, kann er dort weitermachen, wo er aufgehört hat — solange er denselben Zugangscode erneut eingibt. Der Code selbst wird dabei nicht im Klartext gespeichert.

Schritt 4 — Zusammenfassung prüfen

[Screenshot: Stimmzettel-Zusammenfassung — alle Auswahlen auf einen Blick]

Vor der endgültigen Abgabe sieht der Schüler seinen Stimmzettel mit allen Reihungen. Die Reihenfolge lässt sich hier direkt per Drag-and-drop ändern; außerdem kann er zu jedem Schritt zurücknavigieren.

Schritt 5 — Stimme abgeben

Nach der Bestätigung wird die Stimme in einer einzigen atomaren Datenbankoperation gespeichert:

  1. Der Zugangscode wird gesperrt (verhindert gleichzeitige Doppelabgabe)
  2. Alle Bedingungen werden erneut geprüft (Code nicht verwendet, Wahl noch laufend, Wählergruppe passt zu den Wahlgängen)
  3. Der Code wird als verwendet markiert
  4. Alle Stimmzeilen werden gespeichert (eine pro Kandidat und Rang)

Entweder wird alles gespeichert oder nichts.

[Screenshot: Bestätigungsseite nach erfolgreicher Stimmabgabe]

Der Schüler sieht eine Bestätigungsseite mit einem Verifizierungscode. Der lokal gespeicherte Fortschritt wird gelöscht.

Nach der Abgabe kann die Stimme nicht mehr geändert werden. Der Zugangscode ist endgültig verbraucht. Eine erneute Stimmabgabe ist technisch unmöglich.

Ungültige Stimme

Auf jedem Schritt steht die Schaltfläche Ungültig wählen zur Verfügung. Damit gibt ein Schüler seine Stimme bewusst ungültig ab: Der Zugangscode wird als verwendet markiert, aber kein Kandidat erhält eine Stimme. Ungültige Stimmen werden in der Wahlstatistik separat ausgewiesen.

Ein leerer Stimmzettel lässt sich dagegen nicht abgeben — der Code bleibt in diesem Fall offen.

Wahlgeheimnis

Das Wahlgeheimnis ist auf Datenbankebene garantiert:

  • Zugangscodes (wer hat gewählt) und Stimmen (wie wurde gewählt) sind in getrennten Tabellen ohne Fremdschlüssel-Beziehung gespeichert
  • Ein Rückschluss von einer Stimme auf einen Wähler ist technisch unmöglich
  • Auch Administratoren können nicht sehen, wie einzelne Schüler abgestimmt haben

Doppelrollen-Kandidaten

Wenn ein Kandidat für mehrere Wahlarten antritt (z.B. Schulsprecher und Abteilungssprecher), speichert jede Stimmzeile den Wahlkontext. So werden die Stimmen unter verschiedenen Ämtern korrekt getrennt gezählt — auch wenn derselbe Kandidat in beiden Wahlgängen gewählt wird.

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